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News > 2012
10.02.2012
Auch dieses Jahr gibt es in Münster am Hawerkamp ein Vainstream-Festival.
Der Termin wurde soeben auf dem 09.Juni verlegt und als Top-Act
stehen Slayer fest! Daneben sind als okaye Bands
Lagwagon, Mastodon und Smoke
Blow bestätigt. Der Haken für alle Fußball-Fans:
Am selben Tag um 20:45h ist Vorrundenspiel Deutschland-Portugal.
Mein Lösungsvorschlag: Wenn Slayer spielen, kann auf der anderen
Bühne eine große Leinwand aufgezogen werden und man kann
zum Länderspiel live Slayer hören! Ich fände das
sensationell!
Noch´n Festival am Hawerkamp, mehr Underground und 50€
günstiger: Garage-Explosion am 09.03. im Cafe Sputnik. Mit
den Bloody Hollies und Toyotas.
Die Cosmic Psychos rocken immer noch das Haus.
Holger war Zeuge:
"Es war der pure Zufall, dass ich überhaupt vom Cosmic
Psychos-Konzert im Grünen Jäger (Neuer Pferdemarkt 36,
Hamburg-St. Pauli) am letzten Januar-Freitag erfuhr, fast wäre
es von mir unbeachtet geblieben. Vermutlich lag das an der Venue,
die bislang mit Livesounds dieser Sorte nicht auffällig geworden
ist. Wie es dann kam, dass der Gig vor ausverkauftem Haus stattfand,
keine Ahnung – glücklicherweise war ich in Besitz eines
Vorverkaufstickets.
Zugegeben, ich habe die Entwicklung der Band in den letzten Jahren
nicht mehr verfolgt und ihre Platten aus der zweiten Hälfte
der Nuller ignoriert. Da ich zudem wusste, dass nur noch Bassist
Ross Knight vom Original-Lineup der Psychos übrig geblieben
ist, erwartete ich nicht viel vom Abend. Meine Motivation: Nostalgie.
Aber, Blokes, so kann man sich irren. Die Veranstaltung war eine
Walze! Eine Walze aus Fuzz-Bass und Wah-Wah-Gitarre, exakt so energiegeladen
wie vor 20 Jahren (oder wie vor 25 meinetwegen). Mit "Dead
roo", "She's a lost cause", "Hooray fuck"
und "Dead in a ditch" spielte die Band etliche ihrer Klassiker.
Und dass sie das Schreiben von – wenngleich thematisch, sagen
wir, äußerst fokussierten – Singalongs nicht verlernt
hat, zeigt das famose "Nice day to go to the pub" von
ihrer aktuellen Scheibe "Glorius Barsteds". Ein sagenhaftes
Konzert, dem unvermeidlich etliche geistige Getränke in den
umliegenden Bierschwemmen folgten. Und jetzt alle: Nice day to have
a schnitzel!
Nachtrag. Eigentlich wollte ich an dieser Stelle noch den flammenden
Aufruf loswerden: Wenn ihr die Aussies bislang nicht besucht habt,
holt es dringend nach! Lasse ich nun, denn Ach und Weh, die Dauer
der Tour ist mit bloßem Auge kaum wahrnehmbar, nur drei Auftritte
hierzulande – samt und sonders bereits Vergangenheit. Aber
wer sie an diesem Abend in Hamburg gesehen hat, ist sich sicher:
Die Cosmic Psychos kommen wieder."
Zuletzt frei heruntergeladen: Reigning Sound - Abdication ... -
http://garagepunk.ning.com/forum/topics/free-reigning-sound-album-download
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28.01.2012
Das Jahr ist noch jung und schon stehen einige Konzerthighlights
im Gleis 22 an: Leatherface sind ja alte Säcke,
aber ich freue mich natürlich immer sie wieder zu sehen, diesmal
als letztes Konzert ihrer Tour, am 27. Februar. Zuvor ist noch eine
Legende aus Münster dort zu Gast, nämlich Teddy Conetti,
der mit seinen beiden Kollegen das 30-jährige Bandjubiläum begeht.
(10.02.) Sehr geiler, authentischer Rockabilly. Ich gehe natürlich
hin, diese Band hat auf meiner Hochzeit gespielt! Ein ausverkauftes
Haus wird erwartet! Weitere Shows, auf die man sich als Zeitgenosse
mit einem gutem Musikgeschmack freuen kann: Woggles
am 13.03.; Spermbirds am 24.03.; Hanson
Brothers am 19.04.
Die wiederauferstandenen Düsenjäger
spielen in der wiederauferstandenen Baracke/Münster am 18.Februar
(Lt. Homepage 18:00h, bitte prüfen!)
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31.12.2011
Zum Jahresabschluss gibt es doch noch ein Lebenszeichen
vom Rockass-fanzine! Durch private Verwerfungen (Kinder, Hausbau
etc) ist die Beschäftigung mit der Seite doch sträflich
zu kurz gekommen, was sich 2012 natürlich wieder ändern
soll. Geplant ist eine technische Umstellung, die das Aktualisieren
leichter machen soll, näheres wird im 2. Quartal des nächsten
Jahres passieren. Ich möchte endlich alle Interviews aus der
Rockass-Historie hier zugänglich machen und vielleicht mal
was Neues hinzufügen.
Schauen wir zurück auf das verflossene Jahr: Ein wirkliches
Hammer-Album war für mich nicht dabei, ebenso wenig wie ein
Mörder-Konzert. Okay, ich habe schon viel gesehen und gehört,
da wird´s schwierig, neue Highlights zu setzten und viel war
ich aus o.g. Zeitgründen auch nicht unterwegs. Vielleicht liegt
es also einfach an mir. Ich habe mich noch nicht mal um eine Karte
für Social D. bemüht, weil ich das neue
Album so mau fand, das ist schon mal ein schlechtes Zeichen für
die kulturelle Blüte in 2011.
Im Kurzprogramm durch die Shows des letzten halben Jahres: Sonny
Vincent: Solide Leistung, leider wenig Leute da, etwas
zu laut, dadurch klingen seine Songs alle ein wenig gleichförmig,
weil er auch immer beim Tempo auf die Tube drückt. Das Vainstream
war okay, ist immer ein cooles Happening in der Heimatstadt. Die
Folk-Punk-Typen von Flogging Molly haben mich noch
nie so überzeugen können, dass ich einen Tonträger
von ihnen erwerben mochte, zum Biertrinken draußen sind sie
aber immer gut geeignet. Bei Gaslight Anthem hat
es eine Stunde geregnet, was der Stimmung etwas abträglich
war, ebenso wie die Kreationismus-Bekenntnisse des Frontmannes,
die ich immer noch nicht so ganz glauben kann. Dann Motörhead,
die Universal-Rockmaschine, bei der nie was schief gehen kann, sorgte
für einen würdigen Abschluss. Die Monsters
im Gleis (Oktober) waren richtig gut in Form, es ist immer wieder
eine Freude, positv-verrückte RnR´er wie den Beatman
in Action zu sehen. Samiam im FZW füllten
den Laden solide, das neue Album ist besser als das Letzte, kommt
an die 90er Klassiker aber nicht ran. Backstage gab es Energy-Drinks
mit Whisky, Pimmelphotos mit iphones und blödes Gelaber; schön,
dass Männer in den Vierzigern ein Gespür für sinnvollen
Zeitvertreib haben. Jason B. war während seine Frau hochschwanger
und mit dem 2-jährigen Sohn alleine Zuhause war, 5 Wochen auf
Tour. Gott, der Mann weiß gar nicht, was für ein Glück
er hat. Die Revival-Tour, bei der einige Frontmänner
aus der Punkszene Folkversionen ihres Liedgutes vortragen durften,
war megavoll, was das Bierholen im Skaters-Palace zur Tortur machte,
vor allem weil die Thekenkräfte dort mit dem Abfüllen
der Getränke in ungespülte Pfandbecher aus Mangel an entsprechendem
Talent überfordert waren. Tja, dort reicht schon der Besitz
eines Skateboards als Qualifikation, um dort zu arbeiten. Musikalisch
ging es fast 4 Stunden rund, was fast ´ne Nummer zu lang war.
Trotzdem alles in allem ein netter Abend! Frank Turner
begeisterte die ausverkaufte Sputnikhalle mit seinen rockigen Alternative-Balladen.
Der Typ ist auf jeden Fall ein begnadeter Entertainer, Abnutzungserscheinungen
sind trotz 1000+ Shows hintereinander nicht zu erkennen. So ganz
will der Funke bei mir aber nicht überspringen, da er sich
für meinen Geschmack zu sehr an 70er Jahre Mucker-Mucke orientiert;
das Queen-Cover ist sicher kein Zufall. Aber er hat ein paar astreine
Mitgröhl-Hits in petto, keine Frage. Ich sag nur: Rock´n´Roll!
Nächsten Jahr: Wembley-Arena! Good clean Fun, auf den können
sich BWL-Studenten und Punkrocker einigen. Denn Abschluss des Jahres
machten M.O.T.O. am 29.12. im Gleis. Leider nur
in abgespeckter Version: Paul Caparino und einer am Schlagzeug,
da fehlte ein bisschen der Druck. Aber die Songs sind natürlich
der Hammer, dazu kommt als Pluspunkt das sympathische Indie-Schlachtschiff
P. C., das sich auch gerne mal selbst verarscht. Das findet man
in unserem Genre ja leider auch selten! Ach, waren doch ein paar
schöne Shows dabei!!
Cheers und rockin´ new Year
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